Senioren Gesundheit Essen

Impfschutz für Senioren in Essen: Gut vorbereitet in den Herbst

Ein Blogbeitrag von Die Schwesternpflege

Der Spätsommer ist für viele Menschen noch eine Zeit warmer Tage, geöffneter Fenster und gemeinsamer Stunden im Freien. Gleichzeitig beginnt Ende August bereits der richtige Zeitpunkt, um an die kommenden Herbst- und Wintermonate zu denken. Besonders für ältere Menschen und Personen mit chronischen Erkrankungen lohnt es sich jetzt, den eigenen Impfschutz gemeinsam mit der Hausärztin oder dem Hausarzt zu überprüfen.

Denn mit sinkenden Temperaturen verbringen wir wieder mehr Zeit in geschlossenen Räumen. Atemwegsinfektionen wie Influenza, COVID-19 und RSV gewinnen dann zunehmend an Bedeutung. Was bei jüngeren und gesunden Menschen häufig unkompliziert verläuft, kann für Seniorinnen und Senioren eine deutlich größere gesundheitliche Belastung darstellen.

Bei Die Schwesternpflege erleben wir in der häuslichen Pflege in Essen, wie wichtig Prävention für ein möglichst selbstständiges und sicheres Leben im Alter ist. Gute Pflege beginnt deshalb nicht erst dann, wenn jemand erkrankt. Sie bedeutet auch, gesundheitliche Risiken frühzeitig wahrzunehmen und gemeinsam mit den behandelnden Ärztinnen und Ärzten rechtzeitig vorzusorgen.

Warum der Spätsommer der richtige Zeitpunkt für Vorsorge ist

Ende August scheint der Herbst noch weit entfernt. Für die gesundheitliche Vorbereitung ist dieser Zeitpunkt jedoch besonders sinnvoll.

Einige Impfungen, die für ältere Menschen empfohlen werden, sollen bewusst vor beziehungsweise zu Beginn der Saison durchgeführt werden. Wer den Impfstatus rechtzeitig kontrolliert, vermeidet außerdem den Stress, sich erst dann damit beschäftigen zu müssen, wenn Atemwegserkrankungen bereits stärker zirkulieren.

Für Angehörige kann der Spätsommer daher ein guter Anlass sein, gemeinsam mit Eltern oder Großeltern den Impfpass anzusehen und beim nächsten Hausarzttermin offene Fragen anzusprechen.

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Dabei geht es nicht darum, möglichst viele Impfungen durchführen zu lassen. Entscheidend ist vielmehr die individuelle Situation: Alter, Vorerkrankungen, bisheriger Impfstatus und persönliche Risikofaktoren müssen gemeinsam betrachtet werden.

Welche Impfungen für ältere Menschen wichtig sein können

Die Empfehlungen der Ständigen Impfkommission unterscheiden sich je nach Alter und gesundheitlicher Situation.

Für Menschen ab 60 Jahren gehören unter anderem Impfungen gegen saisonale Influenza, Pneumokokken und Herpes zoster zu den wichtigen Themen der Vorsorge. Auch COVID-19 und RSV spielen eine Rolle, wobei die aktuellen Empfehlungen teilweise von Alter und individuellen Risikofaktoren abhängig sind.

Gerade deshalb ist ein persönliches Gespräch mit der Hausärztin oder dem Hausarzt sinnvoll. Ein Blick in den Impfpass kann zeigen, welche Impfungen bereits vorhanden sind, ob Auffrischungen notwendig werden oder ob aufgrund einer bestehenden Erkrankung besondere Empfehlungen gelten.

Für pflegebedürftige Menschen ist diese individuelle Betrachtung besonders wichtig. Chronische Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Atemwegserkrankungen, Diabetes oder eine geschwächte Immunabwehr können das Risiko schwerer Infektionsverläufe erhöhen.

RSV: Warum das Thema für Senioren besonders relevant ist

RSV, das Respiratorische Synzytial-Virus, wird häufig vor allem mit Erkrankungen bei kleinen Kindern verbunden. Das Virus kann jedoch auch für ältere Menschen problematisch werden.

Nach den aktuellen Empfehlungen der STIKO wird allen Personen ab 75 Jahren eine einmalige RSV-Impfung empfohlen. Für Menschen zwischen 60 und 74 Jahren kann sie ebenfalls empfohlen sein, wenn bestimmte schwere Grunderkrankungen vorliegen oder sie in einer Pflegeeinrichtung leben.

Der Zeitpunkt ist für unseren aktuellen Sommerbeitrag besonders interessant: Die RSV-Impfung soll möglichst vor Beginn der RSV-Saison erfolgen. Der Spätsommer beziehungsweise der frühe Herbst ist deshalb eine gute Gelegenheit, das Thema beim nächsten Arztbesuch anzusprechen.

Wer zur empfohlenen Personengruppe gehört und bislang nicht geimpft wurde, sollte nicht erst warten, bis die RSV-Saison bereits begonnen hat.

Grippe nicht unterschätzen

Auch die saisonale Influenza bleibt für ältere Menschen ein wichtiges Thema. Eine echte Grippe ist nicht mit einer gewöhnlichen Erkältung gleichzusetzen.

Gerade im höheren Alter können schwere Krankheitsverläufe auftreten. Eine Influenza kann den gesamten Organismus erheblich belasten und bestehende Erkrankungen verschlechtern. Nach einer schweren Infektion benötigen manche ältere Menschen zudem deutlich länger, um ihre vorherige Kraft und Selbstständigkeit wiederzuerlangen.

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Die STIKO empfiehlt Menschen ab 60 Jahren eine jährliche Influenza-Impfung im Herbst. Damit gehört die Überprüfung des Grippeschutzes zu den wichtigen Punkten, die Familien in den kommenden Wochen mit ihrer Hausarztpraxis besprechen können.

Auch COVID-19 bleibt Teil der individuellen Vorsorge

Bei COVID-19 ist es besonders wichtig, sich an den aktuellen Empfehlungen zu orientieren, da diese entsprechend der epidemiologischen Situation angepasst werden.

Für die Saison 2026 wurde die STIKO-Empfehlung aktualisiert. Die Standardimpfempfehlung gilt nun für Personen ab 75 Jahren. Für Menschen mit bestimmten Grunderkrankungen bestehen weiterhin Indikationsimpfehlungen. Die saisonale Impfung soll bei den entsprechenden Personengruppen bevorzugt zu Beginn der Saison im Spätsommer beziehungsweise Frühherbst erfolgen.

Gerade bei älteren oder chronisch erkrankten Menschen sollte deshalb individuell mit der behandelnden Ärztin oder dem behandelnden Arzt geklärt werden, ob eine Impfung in der kommenden Saison empfohlen ist.

Pneumokokken und Gürtelrose ebenfalls im Blick behalten

Wer den Impfpass ohnehin überprüft, sollte den Blick nicht ausschließlich auf typische Herbst- und Winterinfektionen richten.

Für Menschen ab 60 Jahren empfiehlt die STIKO auch eine Impfung gegen Pneumokokken. Pneumokokken können unter anderem schwere Lungenentzündungen verursachen und sind deshalb gerade für ältere Menschen von Bedeutung.

Auch die Impfung gegen Herpes zoster, besser bekannt als Gürtelrose, gehört zur Vorsorge im höheren Alter. Die Erkrankung kann mit erheblichen Schmerzen verbunden sein und teilweise langwierige Beschwerden verursachen.

Ein Impfcheck im Spätsommer kann daher sinnvoll sein, um nicht nur die unmittelbar bevorstehende Infektionssaison zu betrachten, sondern den gesamten Impfschutz im Alter einmal systematisch überprüfen zu lassen.

Was Angehörige jetzt gemeinsam mit dem Hausarzt klären können

Für viele ältere Menschen ist das deutsche Gesundheits- und Vorsorgesystem nicht immer leicht zu überblicken. Empfehlungen verändern sich, Impfunterlagen sind manchmal unvollständig und bei mehreren Vorerkrankungen stellt sich schnell die Frage, welche Maßnahme tatsächlich sinnvoll ist.

Angehörige können hier eine wichtige Unterstützung sein.

Ein gemeinsamer Blick in den Impfpass und ein Gespräch mit der Hausarztpraxis können bereits viel Klarheit schaffen. Dabei sollte nicht nur gefragt werden, welche Impfungen grundsätzlich empfohlen werden, sondern auch, ob aufgrund von Medikamenten, chronischen Erkrankungen oder früheren Impfungen individuelle Besonderheiten berücksichtigt werden müssen.

Gerade bei pflegebedürftigen Menschen sollte Vorsorge immer Teil einer ganzheitlichen Betrachtung sein. Ernährung, Bewegung, Medikamenteneinnahme, soziale Kontakte und Infektionsschutz gehören zusammen, wenn Gesundheit und Selbstständigkeit möglichst lange erhalten werden sollen.

Wie ambulante Pflege in Essen unterstützen kann

Ein ambulanter Pflegedienst ersetzt selbstverständlich keine ärztliche Impfberatung. Pflegekräfte befinden sich jedoch regelmäßig nah am Alltag der Menschen und können dadurch eine wichtige unterstützende Rolle übernehmen.

Sie erleben Veränderungen des Gesundheitszustands, kennen häufig bestehende Erkrankungen und können Angehörige dafür sensibilisieren, gesundheitliche Fragen rechtzeitig mit der behandelnden Arztpraxis zu besprechen.

Gerade bei Menschen, die allein leben oder deren Angehörige nicht täglich vor Ort sein können, schafft eine kontinuierliche häusliche Versorgung zusätzliche Sicherheit.

Für uns bei Die Schwesternpflege bedeutet ambulante Pflege deshalb mehr als die Durchführung einzelner pflegerischer Leistungen. Gute häusliche Pflege bedeutet auch, aufmerksam zu sein, Veränderungen wahrzunehmen und Menschen dabei zu unterstützen, möglichst sicher und selbstbestimmt in ihrer vertrauten Umgebung zu leben.

Die Schwesternpflege: Gut vorbereitet in die neue Jahreszeit

Noch ist Sommer. Doch gerade jetzt ist ein guter Zeitpunkt, den Blick ein wenig nach vorne zu richten.

Wer Impfstatus, Vorsorge und gesundheitliche Bedürfnisse frühzeitig überprüft, kann besser vorbereitet in die Herbst- und Wintersaison starten. Besonders für ältere und pflegebedürftige Menschen kann diese Vorbereitung einen wichtigen Beitrag zum Schutz der Gesundheit leisten.

Bei Die Schwesternpflege begleiten wir Seniorinnen und Senioren sowie ihre Angehörigen mit Erfahrung, Aufmerksamkeit und persönlicher Nähe im Alltag.

Wenn Sie einen ambulanten Pflegedienst in Essen suchen oder sich Unterstützung für einen Angehörigen wünschen, stehen wir Ihnen gerne zur Seite.

Die Schwesternpflege – für eine sichere, persönliche und würdevolle häusliche Pflege in Essen.

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